Das jüdische Fest Tu BiSchwat, auch als Bäume-Fest oder Neujahr der Bäume bezeichnet, wird jedes Jahr am 15. Tag des jüdischen Monats Schwat gefeiert. Das Datum ändert sich jedes Jahr, da der jüdische Kalender anders aufgebaut ist als unser Kalender. Tu BiSchwat steht in der jüdischen Tradition im Zeichen von Bäumen, Natur und den Früchten des Landes.
Das Opfer
Die Ursprünge von Tu BiSchwat sind mit der Thora und den landwirtschaftlichen Vorschriften im Judentum verbunden. Zur Zeit des Tempels gab es verschiedene Regeln für die Abgabe eines Teils der Ernte des Landes. Dazu gehörten unter anderem Vorschriften über die Abgabe landwirtschaftlicher Erzeugnisse an die Leviten und über bestimmte Zehntabgaben.
Der 15. Tag des Monats Schwat wurde schließlich zu dem Zeitpunkt, an dem der neue Jahreszyklus der Bäume festgelegt wurde. Dies war wichtig, um für verschiedene landwirtschaftliche und religiöse Vorschriften zu bestimmen, welchem Jahr die Erträge eines Baumes zugeordnet wurden.
Geburtstag der Bäume
Tu BiSchwat wird häufig als Geburtstag der Bäume bezeichnet. Dabei handelt es sich nicht um einen Geburtstag im wörtlichen Sinne, sondern um eine bildhafte Bezeichnung dafür, dass an diesem Tag der neue Jahreszyklus der Bäume beginnt. Während Tu BiSchwat ist es Tradition, verschiedene Sorten Obst und Nüsse zu essen. Besonders Früchte, die mit dem Land Israel verbunden sind, wie Feigen, Datteln, Trauben, Oliven und Granatäpfel, haben eine besondere Bedeutung.
In Israel werden an Tu BiSchwat außerdem viele Bäume gepflanzt. Damit wird die Bedeutung der Natur und des Landes hervorgehoben.
Verantwortung für die Natur
Das Bäume-Fest wird heute auch häufig mit dem Schutz der Natur und der Umwelt verbunden. Bäume sind wichtig für das Ökosystem, spenden Schatten und tragen zu einer gesunden Umwelt bei. Das Pflanzen von Bäumen hat sich daher zu einer wichtigen Tradition rund um Tu BiSchwat entwickelt. Für viele Menschen ist dieser Feiertag außerdem eine Gelegenheit, über die Beziehung zwischen Mensch und Natur nachzudenken und sich der Verantwortung bewusst zu werden, die wir für einen sorgfältigen Umgang mit unserer Umwelt tragen.
Zusammenkünfte mit einem traditionellen Menü
In jüdischen Gemeinden wird Tu BiSchwat häufig mit Familientreffen und einem festlichen Essen gefeiert, bei dem Obst und Nüsse im Mittelpunkt stehen. Verschiedene Obstsorten werden gegessen, sowohl frisch als auch getrocknet. Auch in Israel ist es üblich, an Tu BiSchwat Früchte zu essen, die mit dem Land verbunden sind. Dabei wird häufig auf die sieben Arten hingewiesen, die in der Thora mit dem Land Israel in Verbindung gebracht werden: Weizen, Gerste, Trauben, Feigen, Granatäpfel, Oliven und Datteln.
Für zu Hause
Auch zu Hause können Sie während Tu BiSchwat die Aromen Israels entdecken. Der Ein Harod Honig – Zitrusblüte ist ein 100 % reiner Honig, der aus dem Nektar von Zitrusbäumen gewonnen wird. Seine cremige Textur und sein vollmundiger, süßer Geschmack machen ihn köstlich auf Brot, im Tee oder in verschiedenen Gerichten.
Auch der Ein Harod Honig – Avocadoblüte ist 100 % rein und stammt von Avocadoplantagen im Norden Israels. Eine schöne Wahl, um während Tu BiSchwat verschiedene Aromen aus Israel zu entdecken.
Die Bnei Darom grünen entsteinten Oliven passen ebenfalls wunderbar zu diesem Fest. Oliven gehören zu den sieben Arten, die in der Tora mit dem Land Israel verbunden werden.
Zum Abschluss ist das Shiloh Olivenöl Extra Virgin eine schöne Ergänzung. Dieses hochwertige Olivenöl wird aus den besten Oliven Israels hergestellt.
Wachstum und Entwicklung
Tu BiSchwat ist nicht nur ein Fest, bei dem Bäume und die Natur im Mittelpunkt stehen. Es kann auch eine Gelegenheit sein, über persönliches Wachstum und persönliche Entwicklung nachzudenken. So wie ein Baum Zeit, Nahrung und gute Bedingungen braucht, um zu wachsen, brauchen auch Menschen Zeit und Aufmerksamkeit, um sich zu entwickeln. Deshalb nutzen manche Menschen Tu BiSchwat als einen Moment der Besinnung und denken über persönliche Ziele und die eigene Entwicklung nach.
Als gebürtiger Israeli erzählt Nati dir gerne mehr über die Bedeutung von Tu BiSchwat und darüber, wie dieser besondere Feiertag in Israel und in jüdischen Gemeinden gefeiert wird.

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